00:00:00: Eierlikör und Jugendhilfe.
00:00:02: Theoretisch
00:00:02: in die
00:00:03: Praxis,
00:00:04: der Podcast für Studis,
00:00:05: BerufseinsteigerInnen und Interessierte.
00:00:08: Wissenswertes aus Theorie und Praxis.
00:00:10: Wir lassen informativ, humorvoll!
00:00:28: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:30: Eierli Kör und Jugenthilfe.
00:00:31: ich sitze hier heute mit Mike und Olli.
00:00:33: Ihr dürft auch Hallo sagen?
00:00:35: Hallo
00:00:36: guten Tag.
00:00:37: Schön dass Sie alle zusammen heute kommen.
00:00:40: Es ist April und in der letzten Folge haben wir uns mit dem Social Media-Verbot beschäftigt.
00:00:52: Und heute wollen wir das mal ein bisschen weiterdenken und nochmal darauf schauen, wie viel Medien nutzen wir eigentlich?
00:01:02: Was ist eine Digitalität?
00:01:06: Was bedeutet aber auch Familie und Medien, unser bisschen einen Einblick in die Lebenswelt heute im Umgang mit Medien schauen.
00:01:14: Und ich habe erst mal eine Frage an euch.
00:01:15: Nein, Mike will schon...
00:01:16: Nee, nee, mach ruhig erstmal!
00:01:18: Ich wollte euch fragen wie lautet eure Bildschirmszeit?
00:01:24: Guckst du dir mal nach?
00:01:25: Ich traue mich da gar nicht rein.
00:01:27: Also ich hatte jetzt im Schnitt zwei Stunden neun also links ohne ohne die PC-Nutzung.
00:01:33: Na klar, ohne PC-Nutzung.
00:01:34: Nur Handynutzung?
00:01:35: Ja, PC ist natürlich
00:01:36: noch mal mehr.
00:01:36: Das könnte man sagen
00:01:37: ich mache relativ viel am PC auch auf was man sonst vielleicht am Ende macht.
00:01:41: Also ich sage erstmal erst mal das positive Minus zweiundzwanzig Prozent im Vergleich zu der letzten Woche.
00:01:46: Ja da ist gar nicht auch minus neunzehn.
00:01:47: Das ist schonmal gut!
00:01:48: Kann natürlich auch sein, dass er die Woche nicht zählt.
00:01:51: Bei mir ist mehr als bei dir fünf Stunden und forty Minuten ...
00:01:56: Ich hab mich gefragt, das war ein Schäbmal sicher eigentlich.
00:01:59: Ab sieben!
00:02:01: Ich würd sagen alles was mehr ist als zwei Stunden neun.
00:02:03: Warte, warte, warum muss es der Differenzierter betrachten?
00:02:05: Man kann hier noch aufrufen, was man am häufigsten gemacht hat.
00:02:08: WhatsApp zweieinhalb Stunden Karten.
00:02:11: Guck ich habe Karten gemacht Also Navigation, Geografische Bildung.
00:02:16: Instagram auch zwei Stunden, TikTok anderthalb Stunden, Mail anderthhalb, Safari anderthALB?
00:02:22: Schon gut!
00:02:23: Weißt du was da heute drinstehen bei dir?
00:02:26: Ich schäme mich dafür aber ich habe jetzt auch gerade nochmal geschaut... ...ich habe im Durchschnitt es steht hier vier Stunden fünfzehn und dann steht aber auch dreieinhalb Stunden Google Maps.
00:02:37: also Ich nutze nicht Karten, ich bin RT Maps und WhatsApp ist aber auch leider sehr hoch.
00:02:43: Und was ich auch positiv vorhin muss in meinem Running ist auch relativ weit oben.
00:02:47: Und soziale Netzwerke?
00:02:48: Soziale Netzwerk?
00:02:51: ist das so bei einer Stunde.
00:02:53: Ja okay, das geht.
00:02:53: Also
00:02:54: es geht wirklich.
00:02:55: Das geht.
00:02:55: Karten und TikTok habe ich auch, elf Minuten.
00:02:59: finde ich auch.
00:02:59: Ja, okay das ist wenig sehr seltsam.
00:03:02: eigentlich muss das ja wie schaffst du das so schnell herauszukommen?
00:03:06: Das ist ja schon ich sag mal ein gesunder gesunde Mediennutzung in unserem Alter.
00:03:11: Das muss man auch immer in Beziehungen setzen zu sozusagen dem...
00:03:16: Aber was sich hier unten sieht es nur da ist der Tag oder?
00:03:19: Ist der letzte Tag oder...?
00:03:20: Man kann auch auf Woche klicken.
00:03:21: das habe ich eben gemacht und da hab' ich dann mal geguckt was der Durchschnitt in der Woche bei den bei den Punkten ist.
00:03:27: aber Es hängt natürlich davon ja auch ab, wer es wie nutzt.
00:03:32: Ich sage mal, ich kann jetzt nicht pauschal sagen... ... vier Stunden sind viel oder wenig.
00:03:36: Genau, wenn ich dann schon eine Stunde meine Running App nutze... Richtig!
00:03:39: Dann ist es halt
00:03:40: auch cool,
00:03:41: ne?
00:03:41: Also das ist auch okay, dass sich das hier sah.
00:03:43: Aber komisch ist,
00:03:44: dass du in der Running App da noch auf dem Bildschirm schaust.
00:03:46: Nee,
00:03:47: das läuft aber die ganze Zeit und das reicht.
00:03:49: Du guckst ja auch nicht bei Karten die ganzezeit auf deinen Karten, sondern hoffentlich auf den Straßen, oder?
00:03:53: Ja, wahrscheinlich.
00:03:55: Aber das ist glaube ich ein spannendes.
00:03:56: Bei mir war jetzt auch Social Media irgendwie, also soziale Netzwerke viel und auch WhatsApp natürlich so der Klassiker.
00:04:02: Aber ich gucke halt mal so ... in die Zahl und ich finde das irgendwie ganz spannend, wie die Nutzungsdauer so aussieht bei den Kinder- und Jugendlichen.
00:04:09: Ich habe hier so verschiedene Quellen... ...die ARDZ-Medienstudie zum Beispiel oder DOD-Service können wir auch an den Show noch mal verlinken.
00:04:18: aber da steht so die Altersgruppe der sieben bis neunjährigen nutzte digitale Medien im Städt zwei Stunden vierundvierzig.
00:04:25: also da bin ich ja deutlich drunter, aber es ist schon eine Menge.
00:04:28: Aber du bei dir kommt dafür auch noch Fernsehen zu?
00:04:30: Ja gut!
00:04:31: Nein das gucke ich nicht.
00:04:34: Zwölf bis vierzehnjährige, sechs Stunden, sieben, zwanzig.
00:04:37: Das ist schon ... Oh!
00:04:39: Da sind
00:04:39: wir ja richtig...
00:04:40: Na ja, wenn Fernsehen Radio noch dazukommt?
00:04:42: Ach so, ja okay.
00:04:43: Ja, aber guckst du viel Fernsehen?
00:04:45: Radio zählt auch mit?
00:04:47: Steht jetzt hier... Ich könnte mir das Grüße nochmal, ich denke mal... Weil
00:04:51: da haben ja zwanzi Stunden Medienzeit.
00:04:53: Aber genau, Medien muss man ja, Medien sind ja erstmal alles.
00:04:56: Wir haben ja in der letzten Folge uns nur auf Social Media beschränkt.
00:04:59: Das
00:05:00: ging schon hier um digitale Medien.
00:05:01: Also ich glaube, das ist auch nicht unrealistisch bei vielen Jugendlichen.
00:05:06: Sie machen ja, wer letztens drüber gesprochen hat, relativ viel
00:05:09: über
00:05:12: soziale Netzwerke und so.
00:05:13: Ich habe gerade noch gedacht – ich kann auch einmal also in der Jimm-Studie die wir auch im letzten Mal wieder hatten, da wurde deutlich dass zweihundertdreißig Minuten auch digitale Medien von Jugendlichen genutzt werden.
00:05:26: Also bei den achtzehn bis neunzehn jährigen war das am höchsten, die haben.
00:05:29: Zweiundachzig Minuten also vier und ein halb Stunden ungefähr bisschen weniger als wir medienzeit täglich
00:05:39: interessant
00:05:39: der ist auf jeden Fall.
00:05:40: es finde ich krass wenn man uns heute mit zu digitalen lebenswelten beschäftigen wollen wir aber jetzt natürlich nicht immer nur auf diese problematischen sachen schauen.
00:05:47: also Das ist ja noch eine erweiterung zu unserer letzten folge.
00:05:51: einfach nochmal zu schauen was heißt jetzt eigentlich digitale Lebenswelten?
00:05:56: Also ich meine die Zahlen sind ja eindeutig.
00:05:57: so scheint offensichtlich eine große Rolle zu spielen im Leben der Kinder und Jugendlichen.
00:06:01: Und wenn ich jetzt nochmal auf die Kim und Jim Studio schaue, mal so exemplarisch dann haben... ...vierund vierzig Prozent der Grundschulkinder sechs bis dreizehn Jahre schon ein eigenes Smartphone.
00:06:11: Ist natürlich jetzt eine große Alltagsspanne sechs bis treizehn Jahren aber das ist schon auch nicht wenig ... finde ich.
00:06:16: und dann irgendwann kippt das so bei den zwölf bis dreizehn jährigen, ... ... bis zu sechsundneunzig Prozent.
00:06:20: Und dann darüber hinaus, sagen wir zwölfe bis neunzehn Jahre haben die ... ... zu hundert Prozent ein Smartphone, sonst ist man quasi einfach raus.
00:06:29: Du kriegst irgendwie auch nicht mehr viel mit.
00:06:30: also es hat ja auch immer so eine ... ... so eine Peerperspektive.
00:06:34: Also wenn ich nicht dabei bin oder keinen Smartphone habe... ...dann bin ich bei vielen Sachen vielleicht auch ausgeschlossen.
00:06:39: Genau, also es ist ein Riesenthema und ich glaube,... ...das macht Sinn dass wir mal ein bisschen näher hinschauen.
00:06:44: vor allem durch, es durchzieht ja die Lebenswelt komplett.
00:06:47: Und ich sage mal das hat sich auch normal verändert.
00:06:50: wenn man da mal genauer hinguckt bei sich dann wird's ganz viele Punkte geben wo sozusagen dass Alltag und ganz normale Normalität eigentlich ist dass das so zu sagen ja auch häufig verwoben ist mit real life und da ist natürlich klar dass das auch bei Kindern und Jugendlichen der Fall ist.
00:07:07: Was ich gerade gedacht habe wo wir über Medienzeiten gesprochen haben also Warum es ja bei dem Social-Media-Verbot eigentlich nicht geht, dass sich aber alle irgendwie wünschen, ja eigentlich weniger Mediennutzungszeit zu haben.
00:07:18: Also ich war gerade erschrocken über eure meine Mediennitzungszeit auch wenn Google Karten damit rein.
00:07:24: Meine war in Ordnung!
00:07:25: Mike ist noch okay, aber Olli und meinen...
00:07:28: Ja die war schon besorgnissell.
00:07:29: Aber ich habe auch in der JIMS Studie zum Beispiel gefunden das Jugendliche sich wünscht weniger Zeit mit Smartphone und Internet zu verbringen und diese Zahlen steigen zunehmend.
00:07:41: Also das ist ja auch irgendwie, die liegen jetzt bei sieben, sechzig Prozent und sind im Vergleich zu zwanzig, vierundzwanzig um acht Prozent gestiegen.
00:07:48: also es beherrscht der Zunehmen der Wunsch und wir haben zunehmt im Blick dass wir ein bisschen reflektierter mit unserer Medien-Nutzungszeit eigentlich umgehen müssen oder?
00:07:57: Würde ich auf jeden Fall sagen und das zeigt ja auch sozusagen auf der einen Seite sehen wir eine zunehnende Zeitdauer sozusagen der jungen Leute in diesem Medien und von daher ist vielleicht auch naheliegend auch zunehmend mehr das Gefühl bekommt, dass man ja oder die Qualität von nicht ausschließlich digitalen.
00:08:17: Räumen, wirkliche Begegnungen.
00:08:18: Wir haben das in der Coronazeit gesehen da war es ja sozusagen auf die Spitze getrieben dass so zu sagen sehr viel verlagert wurde ausschließlich in den digitalen Raum.
00:08:28: Dass sozusagen menschliche Kontakte fast reduziert wurden auf ein Minimum und nur im Nahraum waren.
00:08:34: Das hat er gerade bei Jugendlichen auch zur großer Belastung geführt was die psychische Gesundheit angeht.
00:08:39: also ist so die Kehrseite natürlich bei denen ganz vielen Vorteilen dies natürlich hat.
00:08:46: Wenn wir jetzt noch mal ein bisschen weiterschauen, was heißt das eigentlich für diese digitale Lebenswelt?
00:08:51: Ich finde das nochmal spannend.
00:08:53: Was ich halt auch meinte es gibt so diesen Begriff des fear of missing out.
00:08:59: Das Jugendliche den Druck erleben quasi ständig irgendwie erreichbar zu sein.
00:09:02: und wenn man sich jetzt wirklich vornimmt okay ich möchte eigentlich gar nicht mehr so viel erreichba sein dass man das Gefühl ok dann bin ich aber raus ist das was ich vorhin mein das hat ja echt so eine eigene Dynamik das auch manchmal nimmt Und das finde ich schon auch spannend, diese Extrusionsängste.
00:09:16: Wenn ich jetzt mein Handy mal wirklich in meine Zeit reduziere... Warum?
00:09:20: Das Übelste kennt ihr da, wenn dann so Leute man antwortet nicht und dann schicken die Leute so Fragezeichen.
00:09:25: Aber das ist mittlerweile ja aber ich glaube es war mal schon auch schlimmer.
00:09:28: also mittlerweile wird es auch mehr toleriert nicht direkt zu Antworten und so.
00:09:32: Also so erlebe ich das zumindest.
00:09:33: vielen Dank an meinen Freundinnen.
00:09:35: So erlebe Ich dass das da eine zunehmende Toleranz gibt.
00:09:38: Vielleicht
00:09:38: wird mir
00:09:38: dem Alter einfach entspannter.
00:09:39: Vielleicht
00:09:41: auch das.
00:09:42: Ja, aber es ist natürlich schon so.
00:09:43: Man sozusagen Instant Message.
00:09:48: Also man erwartet sozusagen dass dann auch unmittelbar der Rückmeldung kommt.
00:09:52: Es verlagert sich häufig auch bei Erwachsenen in die Arbeitswelt.
00:09:54: Dass man da nicht mehr eine E-Mail schickt und wartet sondern eine WhatsApp auch noch mal schickt.
00:09:58: Und damit verbunden ist eine schnellere Reaktionszeit von den Leuten weil man schnell das haben will.
00:10:04: also das muss man natürlich reflektieren.
00:10:05: Das ist natürlich auch zu einer deutlichen Beschleunigung beiträgt dieser zunehmende Digitalisierung, sag ich jetzt mal.
00:10:14: Ja das hat sich natürlich halt so durchgeändert.
00:10:17: Wenn wir reingehen soll man vielleicht noch mal kurz die Begriffe Digitalisierung und Digitalität stellen weil ich glaube das wird es nochmal deutlich worüber wir eigentlich sprechen, weil Digitalisierung...
00:10:26: Mach mal!
00:10:27: Wenn du schon so Streber fragen
00:10:28: hier
00:10:28: aufwürfst, nee aber ist doch wichtig.
00:10:29: Dann
00:10:31: haben
00:10:32: wir das einmal gekletten für uns mit den spannenden Sachen befassen.
00:10:35: Also Digitalisierung ist ja eher wie ein mechanischer Prozess oder Transformationsprozess hin, jetzt wird alles quasi digitalisiert.
00:10:41: Sagt man ja auch quasi digital gemacht und das ist ja schon noch ein bisschen so eine Anauslogik.
00:10:46: also ich kann jetzt quasi dass irgendwie... ...quasi nutzen oder nicht nutzen.
00:10:52: So es ist noch eher so ein Art gesteuertes Prozess hat man häufig auch in Einrichtungen der Jugendhilfe, dass man irgendwie denkt naja jetzt machen wir heute mal keine Onlineberatung und morgen machen wir wieder Onlineberation.
00:11:02: aber die Realität und das passt ja auch gut zum Begriff digitaler Lebenswelt ist ja eher das was der Begriff Digitalität beschreibt, dass es eigentlich immer mehr in den Alltag einsickert und sich damit verbindet.
00:11:14: Dass wir eigentlich gar nicht mehr so online Offline-Zeiten so klar voneinander trennen können weil das einfach sich total krass miteinander... ...einfach verbindet!
00:11:22: Ich nehme mal gerne das Beispiel wenn mein Sohn zum Beispiel mit Oma und Opa FaceTimed dann ist das quasi für den Real.
00:11:28: also der sieht dann im Oma & Opa Das ist zwar irgendwie ein Bildschirm und die sehen ihn aber das ist ihm quasi zunehmend.
00:11:34: Ist gleich ein blödes Beispiel.
00:11:35: Das verbindet irgendwie sich immer stärker miteinander.
00:11:37: Und ich glaube, können wir vorstellen dass das immer mehr und auch smarter werden wird?
00:11:42: Dass man diese Räume zunehmend rauslöst aus diesem Reihen... ...das ist jetzt quasi analog!
00:11:49: Und das ist jetzt irgendwie digital.
00:11:52: Weiß ich was ihr für Assoziationen damit habt?
00:11:54: Ja vor allem, dass es sozusagen ja auf der einen Seite schon die rasante Entwicklung, dass man manchmal das gar nicht merkt so zu sagen dass sich diese Dinge da verändern und dieses Verwobene, das man es gar nicht mehr so gut überhaupt ausdifferenzieren kann.
00:12:12: Also gerade wenn man irgendwie... Wir können ja noch zurückblicken auf eine Zeit wo Dinge nicht so eng verwoben waren aber junge Leute können das natürlich gar nicht so stark.
00:12:20: für die war schon immer klar, dass man was weiß ich ist ja ein blödsinn aber digital zahlt oder einen Bullet irgendwie sowas hat und keine Coins in seinem Bob Manet hat oder sowas.
00:12:33: Schon noch mal was?
00:12:34: und Münzgeld, Münzgelt.
00:12:36: Ja?
00:12:37: Ne Mark!
00:12:37: Ne Mark herrst du eine Mark?
00:12:41: Also es ist ja verwoben mit der Nützlichkeit also dass sozusagen es Erleichterung bringt und eine Verbesserung.
00:12:49: also wir jetzt nicht so gesellschaftstheoretisch werden.
00:12:51: aber das ist ja das was Andreas Räckwitz auch sagt dass sozusagen diese spät moderne oder die moderne eigentlich eine Zeit ist Rasanter technologischer Fortschritte und Weiterentwicklung, hohes Maß an Individualität, Mobilität, Vernetzung.
00:13:07: Und das sozusagen in einer rasanten Geschwindigkeit passiert mit großem Vorteil.
00:13:16: Wenn man in diesem Familienbereich guckt den du gerade angesprochen hast natürlich kann ich über weitere Strecken miteinander engen Kontakt pflegen ob man jetzt jedes Essen irgendwo hinschicken muss, was man erlebt hat.
00:13:31: Aber natürlich wenn ich jetzt im Urlaub bin kann ich natürlich von meinem Urlaub Fotos in meinen Status stellen.
00:13:37: Leute nehmen an meinen Erfahrung teil freuen sich mit mir können da anknüpfen wenn wir uns wieder treffen.
00:13:46: Ich selber für mich verarbeite das dann auch noch mal mehr wenn ich das Foto gemacht habe und dann da reingestellt hab.
00:13:52: Und sowas ist natürlich schon etwas.
00:13:54: Natürlich, diese Erfahrung auch massiv noch mal verändert.
00:13:59: Früher hab ich DIA-Arten vielleicht gemacht oder so, weiß ich nicht ... Ich hab
00:14:03: mich für eingeladen
00:14:04: gewesen!
00:14:04: Aber so Leute haben doch immer so Dias.
00:14:06: Das ist ein mega langer Prozess.
00:14:07: Du musst das Foto machen und den Film entwickeln dann da einen DIA daraus machen, den DIA Arten vorbereiten.
00:14:12: Wir haben sogar als Familie mal dann DIA, ich glaube es waren eher Videos aber auch so dass dann abgefilmt, um es auf Kassette zu bringen.
00:14:22: Und jetzt mit Kassetze?
00:14:28: Das ist spannend, wie das im Familienalltag so integriert ist.
00:14:30: Ich finde noch mal einen Aspekt ausbrennt und was so Absprachen angeht.
00:14:35: Es gibt diese App gemeinsam für getrennte Eltern, dass sie da Absprachentreffen können über den smarten Kanal.
00:14:43: Und ich glaube auch jetzt wenn man nicht getrennt ist viele Sachen lassen sich im Familien-Alltag auch die Kinder dann schon älter sind und Smartphone haben.
00:14:52: abchecken.
00:14:53: Früher, wenn ich bei meinem besten Freund war, da musste ich immer auf dieses Telefon mit einer dicken Wählscheibe im Wohnzimmer stehen und dann musste ich mal zu Hause anrufen und sagen, komm doch ne Stunde später!
00:15:04: Das ist natürlich alles ein bisschen dynamisch, aber hat zeitlich auch flexibler geworden.
00:15:08: also es ist glaube ich nochmal zur digitale Lebenswelt einen Teil des Alltags geworden von Kindern Jugendlichen Eltern Familien und ich glaube das hat eben nicht nur Nachteile.
00:15:17: Und ich glaube auch wirklich die Familienorganisation, wer wann welche Termine hat.
00:15:24: Das sehe ich ja bei Freundinnen und Kindern haben das läuft einfach wenn es über das Handy läuft Und mich immer, aber oft relativ smart.
00:15:31: Einfach dann wervern welche Termine und das sind bundesmarkiert und keine Ahnung.
00:15:35: Das ist ja viel smarter dass es jeder unterwegs halt Grüße gehen raus in alle Freundinnen die noch einen analogen Kalender haben und den denn immer vergessen?
00:15:42: Das ist sehr nervig.
00:15:45: Aber Es ist ja einfach so dass man diese digitalen Tools auch einfach in den Familienalltag integrieren kann und dass das hilfreich sein kann und Dass es auf viele familien machen
00:15:57: Und vor allem auch, also wenn mal Familie verlassen und so auf die größere Ebene gehen.
00:16:01: für die Demokratisierung ist das natürlich auch was extrem wichtiges.
00:16:04: Ich komme an Informationen ran ich kann Teil haben.
00:16:08: Informationen verbreiten sich viel schneller.
00:16:10: Ich kann Öffentlichkeit herstellen für die Themen, die mir irgendwie wichtig sind.
00:16:15: Ich habe Zugang auch zu... Ich sag mal gut es ist jetzt ein Erwachsenen-Thema Geldanlage spielt bei Jugendlichen ja auch schon durchaus mal eine Rolle.
00:16:26: Früher musste man, wenn man irgendwo in Aktien was investieren musste war das ein mega Aufwand wie man so ne Order dann abgegeben hat und sowas.
00:16:34: und heute haben alle Neosmarte Broker auf ihren Handys, auch junge Leute schon ganz viele Ja also ich sag mal für dich schon sagen dass es ganz ganz viele betrifft Und das natürlich dadurch einen Zugang zu diesen Märkten natürlich auch hat ... und dadurch auch partizipieren kann an diesen ... ... im Idealfahr-Altersvorsorgeprozessen.
00:16:54: dann, wenn ich zocken
00:16:55: kann.
00:16:55: Ja ist ja jetzt auch nicht... Ich möchte jetzt noch nicht die Frage der Ungleichheit von Media aufwerfen, ne?
00:16:59: Aber das haben auch nicht alle diesen Zugang.
00:17:02: dann und das Wissen und ... Die muss sich damit auseinanderzusetzen.
00:17:06: aber das machen wir später noch.
00:17:08: Wir bleiben erst mal nochmal bei der Familie oder Mike?
00:17:11: Weiß ich gar nicht.
00:17:12: also ich glaube ... ... könnten doch allgemein noch so die Vorteile vielleicht zusammen ... Fast.
00:17:17: Wir wollen natürlich eine Schattenseite auch nicht vergessen, das ist natürlich auch so.
00:17:20: Gerade wenn man aus der Familienberatung kommt, dann kennt man das natürlich auch unglaubliches Konfliktpotenzialrad.
00:17:25: Das wollen wir jetzt nicht verschweigen immer wieder unsicher halten wie sind Medienzeiten?
00:17:29: Wer davon was nutzen und so weiter.
00:17:31: Also damit es jetzt auch nicht zu sehr romantisieren Es hat auch noch diese Seite.
00:17:36: Und darf ich da nochmal... Ich habe mir so eine Medienweiterbildung bei gemacht.
00:17:40: Da ging's darum wie man kann das gut gestalten und dabei war der Hinweis Geräte Nicht zu verschenken, sondern dass Kinder sich das ausleihen dürfen.
00:17:51: Also dauerhaft, dass sie nicht mit zwölf dreizehn direkten Smartphones bekommen, sondern, dass die einen Gerät haben was ihnen gehört.
00:17:57: aber sie müssen sich das irgendwie ausleinen und Zeiten beschränken und so.
00:18:00: Und diese Zeiten... Das ist ja so ein Konfliktthema in Familien!
00:18:05: Ich würde wünschen allen einfach auch eine gewisse Gelassenheit.
00:18:09: und Mike wünscht auch noch etwas oder möchte irgendwas anderes?
00:18:13: Nee
00:18:15: Nehme auch euch erst mal zu Ende, was du sagst.
00:18:16: Ja?
00:18:17: Ich wollte gar nicht mehr weiterzurehen als im Ficksafe.
00:18:20: Wie fehlt nochmal das Prinzip so der Medienrituale ein oder auch so das Positive wie man das nutzen kann?
00:18:27: weil ich finde immer noch einmal wieder digitale Lebensschulzeit immer normaler.
00:18:31: Auch sowas wie den Fernseher gibt es schon seit sich Jahren aber man kann ja nicht immer... Früher hat man wahrscheinlich gesagt
00:18:36: Hat man wirklich, man hat dieses Gerät.
00:18:38: Man hat Angst gehabt dass der in die Haushalte kommt und alle jetzt vieläckige Augen überspitzt gesagt kriegen.
00:18:45: Und was macht er mit den Menschen wenn sie jetzt alle nur noch vor dem Gerät hocken?
00:18:49: Man hatte ähnliche Ängste wie man jetzt mit den sozialen Medien hat.
00:18:52: Genau und ich finde man kann das ja auch nutzen auch clever in den Alltag einbauen weil das hatten wir bei Peter Letzten Folge ja auch dass man nicht nur irgendwie das Verteufe zwischen also gar nicht mit Medienkontakt kommen ist ja auch nicht gut Aber die Übertreibung natürlich auch nicht, aber ich mache das zum Beispiel noch eine kleine Privata an der Tote.
00:19:06: Ich gucke jeden Abend mit meinem Sohn Sandmännchen und er feiert es.
00:19:10: Der guckt sonst so viel gar nichts, aber das liebt ja einfach ein Ritual.
00:19:15: und dann weiß ich, dann sitzen wir da und gucken... Das geht ja nur nur fünf, zehn Minuten!
00:19:20: Und das ist eigentlich trotzdem schöner Kontakt.
00:19:23: für so als Familie zu sagen, ey, das gucken wir jetzt jeden Abend Lass ich mich auch gern für Auslachen, das ist mir egal.
00:19:29: Aber ich finde,
00:19:30: hier lacht niemand aus gerade...
00:19:33: Ich gucke mir sehr ernst!
00:19:35: Ja, ja, aber ich sag mal wo ihr gerade, dass wir diesen Konflikten in der Familie angesprochen habt.
00:19:39: klar, es ist natürlich ein echt brenzliches Thema.
00:19:42: Aber was sich natürlich ganz gut darin abbildet, ist natürlich dieses Spannungsfeld, dass irgendwie sozusagen diese Digitalität haben und man sozusagen dann ja durch eine Regelung davon abge- ... schienen wird oder sowas.
00:19:59: Also das auf der einen Seite sagen wir es durchzieht sozusagen die gesamte Lebenswelt, ist alles so und trotzdem müssen wir irgendwie gucken wie wir da am Weg mitfinden dass das ein vernünftiger Umgang ist.
00:20:10: Das ist ja echt schwierig weil es ja mit einem Verzicht verbunden ist auch mit dem Ausschluss von gewissen Dingen.
00:20:16: ich kann dann nicht mitmachen Ich bin nicht erreichbar... also das stelle ich mir schon für Familien sehr herausfordernd vor.
00:20:25: Wir gucken gleich auch nochmal auf die Jugendhilfe, wo das ja auch durchaus aufploppt.
00:20:31: Weil es natürlich für uns verbunden ist mit einer pädagogischen Frage.
00:20:35: Die haben wir jetzt noch gar nicht angesprochen.
00:20:37: Wollen wir dahin schon übergehen oder gibt's noch was für ihr sagt?
00:20:41: Das sollen wir noch aufnehmen.
00:20:42: Ich habe das mit der Ungleichheit, müssen wir zumindest mal thematisieren weil das ein großer Punkt im Kinder- und Jugendbericht war.
00:20:50: Es gibt ja immer so die Illusion auch in der Kinder- und Jugendhilfe, dass man sagt okay wenn mir das Angebot digital macht usw.
00:20:56: ist das auf jeden Fall nicht ausschließend?
00:20:58: Was würdet ihr sagen?
00:21:00: Gibt es also im digitalen Raum keine soziale beziehungsweise digitale Ungleichheit?
00:21:04: Ich würde da direkt an die Coronazeit denken.
00:21:07: Da gab es eine totale Ungleichheit zwischen denjenigen die ein eigenes Endgerät hatten Und denen ihnen keins hatten.
00:21:12: Die konnten zunächst nicht an digitalem Unterricht teilnehmen Erst gab irgendwie... erst mussten Geräte beschafft werden und so weiter.
00:21:18: Das sind riesige Debatten
00:21:20: Und da war es ja sogar noch so, das ist ja auch so Paradox.
00:21:23: Dadurch dass natürlich sehr viel noch ausgedruckt wurde.
00:21:25: damals hatten viele auch keinen Drucker.
00:21:27: also das ist schon sozusagen.
00:21:30: auf der einen Seite haben wir diese Entwicklung die dahin gehen dann muss man gucken wer.
00:21:33: er hat sozusagen dazugriff zu.
00:21:36: teilweise ist aber noch verwoben mit anderen Dingen die eine Rolle spielen und häufig ist einem das gar nicht bewusst was eigentlich in den Familien für Hürden da sind also welche technischen Zugänge ich dann auch habe, was auch gewisse Dinge kosten.
00:21:50: Also ist ja nicht nur jetzt ein Smartphone zu haben sondern auch andere Dinge die da eine Rolle spielen.
00:21:58: Da wird
00:21:58: sich das einfaches Smartphone, sondern bitte das neueste iPhone?
00:22:02: Ja manche Sachen laufen auf... ... alten Dingen dann vielleicht nicht, und da kommt dann dieser Druck dann rein.
00:22:08: Also ich war mal was gab ich das schon mal hier irgendwo in der Folge erzählt habe?
00:22:11: In einer Schule mal um eine Befragung zu machen, hab' ich glaube ich schon mal erzählt aber mach' ich ja nochmal weil die Hände immer alle zunahnt.
00:22:16: Ich hab' dann ne Befragerung gemacht und vorne gab's so ein Handyparkplatz.
00:22:20: Da war so wie so kleine Tischchen wo die ihre Handys reingesteckt haben... Und es war ne Sekundarschule war das glaub ich oder sowas auch nicht in so nem ganz extrem guten Bereich.
00:22:32: Hab ich mal überlegt, was das wohl, dass da ein Wert hängt von den Preisen die die Geräte gekostet haben.
00:22:38: Das waren alles Handys, die krasser waren als Mainz.
00:22:41: Da müssen keine Ahnung, dreißigtausend Euro an der Wand gehangen haben also schon heftig.
00:22:48: Ein
00:22:48: Kleinwagen
00:22:49: größerer
00:22:50: Kleinwagen neuer.
00:22:56: Ja wir können ja nochmal so eine Brücke schlagen zur Kinder- und Jugendhilfe und auch zu den Arbeitsfeldern vielleicht und auch zum verschiedenen ja so medienpädagogischen Zugriffen darauf vielleicht.
00:23:07: Also, ich finde die Frage ist ja auch nochmal... also inwiefern ist das Thema in den einzelnen Arbeitsfeldern relevant?
00:23:15: Ich find zum Beispiel wir waren ja bei SOS Kinderdorf und haben da Beobachtungen gemacht.
00:23:19: gerade in der stationären Jugendhilfe ist es schon wenn wird.
00:23:23: er in so restriktiven Konzepten wird quasi das Handy ist jetzt weg oder das wird weggenommen oder was weiß ich oder dass wird sehr stark kregmentiert.
00:23:30: Finde ich das zum Beispiel auch wirklich schwierig vor dem Hintergrund von Teilhabe-Rechten usw.
00:23:34: und auch digitalen Rechten, also das Handy zum Beispiel zu nutzen um soziale Kontakte zu pflegen.
00:23:42: Das hatten wir ja beim letzten Mal schon.
00:23:43: Also finde ich dass eigentlich auch sind das eher so schwierige... Ich traue mich gar nicht zu sagen, es ist ein mini-pädagogisches Konzept des aber zu sagen okay wir greifen nur so zu restriktiven Maßnahmen und gucken eher wie wir das vielleicht auch gut Begleiten können.
00:23:56: Das war mir jetzt für die Staatsministerin hilft,
00:23:57: aber nachts Mike sollen schlafen.
00:24:00: Muss doch Handyparkplatz.
00:24:01: oder machen wir dann eine Altersdifferenzierung?
00:24:03: Ich finde schon dass es eine individuelle Differenzierungen geben kann und das ist aber das Problem, dass das früher übers WLAN ging.
00:24:08: heute haben sie alle einfach genügend mobile Daten Und was ja auch bei dem Thema Einfach so ist.
00:24:15: also Dass das finde ich dass man auch nachts vielleicht Internet in stationären Jugendhilfegruppen haben kann.
00:24:22: Aber wenn es nicht läuft, dann muss das Handy eben doch weg.
00:24:24: Also dass da jeder aus so einer gewissen Eigenverantwortung auch lernen kann.
00:24:28: Wenn man morgens nicht aufsteht und die ganze Nacht am Handy gedattelt hat, dann mußt das doch noch mal auch restriktiv behandelt werden.
00:24:35: Weil wenn Bildung dann nicht funktioniert, puh ja!
00:24:38: Du sprichst jetzt einmal braucht eine Differenzierung?
00:24:41: Ich glaube, dass ist ein toller Bereich den man mit jungen Menschen zusammen entwickeln kann... Wir haben in der letzten Folge auch gesagt, die merken ja selber auch, wo sie mal was zu viel machen oder dass es ihnen schwer fällt das wegzupacken.
00:24:52: Diesem Konflikt sollte man dann nicht in der Situation, wo mit dem Weg gehen gerade ist thematisieren.
00:24:57: aber ich sage mal, Tag später kann man vielleicht schon nochmal ein Gespräch führen, wo man merkt hey, das fällt mir manchmal auch schwer davon wegzukommen und dass man dann vielleicht eine Mischung hat aus gemeinsamen erarbeiteten Regeln, wo die jungen Leute sozusagen auch mit entschieden haben ... gekoppelt an das Alter.
00:25:15: Und dann ab einem gewissen Alter, dann vielleicht auch noch mal individuelle oder... ... vielleicht auch immer individuelle Regeln zusätzlich dazu nach,... ... wie man es eigentlich macht in dem Gespräch ohne dass es so ein... Beim Einzug zum Beispiel
00:25:26: wenn ich dich da unterbrechen darf.
00:25:27: Also das mit beim Einzug ist auch schon gut bespricht und... ... entwickelt mit jedem einzelnen.
00:25:36: Ja und gleichzeitig jetzt abseits von diesen individuellen Beispielen ist ja trotzdem die Frage... ...wie wollen wir in der Kinder- und Jugendhilfe auf?
00:25:43: Also auch diese digitalen Lebenswerte in Rechnung tragen und darauf eingehen.
00:25:46: Ich finde, ich glaube schon im Begriff ist der Griff der digitalen Souveränität, dass man quasi versucht die Kinder- und Jugendlichen so zu befähigen, begleitend zu unterstützen das sie in der Lage sind... ...ich weiß es gibt Abstufungen mit Sicherheit aber als grundlegendes Ziel finde ich das nicht verkehrt zu sagen, dass alle digitale Medien selbstbestimmt und kompetent aber auch kritisch nutzen können.
00:26:06: und das finde ich trägt eigentlich ja dieser Vorstellung von okay hey Digitale Medien und Dinge sind quasi normaler Alltag, sage ich mal von kindlich nur jugendlichen Lebenswelten heutzutage am meisten Rechnung finde ich.
00:26:20: Und das ist ja ein Querschnittsthema.
00:26:22: Ich sag mal es begegnet uns im Alltag die ganze Zeit und da können wir's aufgreifen in der Arbeit mit einzelnen Gruppen und es ist durchaus auch möglich mal im Projekt was aufzugreifen.
00:26:32: wenn man sagt da gibt's irgendwie etwas... Da lohnt es sich nochmal, intensiv damit zu beschäftigen oder noch mal ein Projekt zu machen.
00:26:39: Wo man sagt hey wir gucken uns mal an wie funktioniert das eigentlich mit Fake News?
00:26:43: Deep Fakes, ihr kennt nicht sowas wenn die da Lust drauf haben oder auch mal sozusagen.
00:26:48: häufig ist es ja so dass das Medien dann so verteufelt werden und man nur guckt oh wir müssen regel in regel regeln aber gar nichts zu gucken.
00:26:54: was schickt dafür ein produktives Potenzial drin das nochmal mehr zu heben.
00:26:57: Es geht glaube ich auch über Projekte.
00:26:59: ganz gut, wenn der Einrichtung eine gute digitale Infrastruktur hat.
00:27:03: Also wir als Träger versuchen schon immer alles so zu haben was man irgendwie haben kann für coole Aktivitäten weil die Lust darauf haben, weil es ihre Lebenswelt ist.
00:27:11: also sag mal sowas wie dreizig Grad Kamera GoPro Dronen und so was.
00:27:19: Weil
00:27:19: du das Spaß dann hast?
00:27:20: Ja,
00:27:21: klar!
00:27:22: Aber die Filme... Guck
00:27:22: mal wie der Olli jetzt grüßt gerade hier.
00:27:27: Ich mag ja auch so Spielzeuge.
00:27:29: Aber weil es irgendwie ja auch Freude macht sich mit diesem Medium ausdrücken zu beschäftigen ist eine Ausdrucksform.
00:27:39: Man kann ein Foto machen, man kann ein Video machen, ausprobieren, sich zeigen.
00:27:45: Dann nimmt man natürlich sehr viel von mit und da würde ja niemand sagen das muss gestoppt werden.
00:27:51: also weil es nicht günstiger oder förderlicher Konsum ist.
00:27:59: Ja ich glaube noch mal dafür zu sensibilisieren dass darin einem auch Chancen liegen die man in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen nutzen kann ... eine ganz wichtige Botschaft.
00:28:08: Natürlich, es gibt auch immer Fachkräfte die das skeptisch sind... ...die da vorbealte haben.
00:28:11: Deswegen braucht's wahrscheinlich auch an vielen Stellen Fortbildungsangebote.
00:28:14: Ich habe selber mal so ne medienpädagogische Fortbildung gemacht und war echt geflasht.
00:28:18: Obwohl ich jetzt sagen würde, wie mich jetzt nicht soweit aus dem Fenster lehne, ... ...durchaus digital affin bin was es für coole Möglichkeiten gibt.
00:28:25: Auch was du gerade beschrieben hast mit Greenscreens und dass man mit der iPad irgendwie so coole Sachen macht.
00:28:29: Also kann man auch richtig gut in den pädagogischen Alltag einbeziehen.
00:28:32: Das trägt auch glaube ich eher wirklich dieser Lebensvertrechnung als wenn man sagt Ja, was machst du denn da?
00:28:38: Ich kann mich nochmal in den Praktikum erinnern.
00:28:39: Davon hat man irgendwie ein Psychologer auch gesagt ja das ist immer dieses soziale ...
00:28:44: Das war
00:28:45: früher.
00:28:45: also die Kinder können gar nicht mehr richtig spielen und so denken wir so naja das ist aber die Frage was du daraus machst in einer Einrichtung.
00:28:50: Man kann ja aber beides machen.
00:28:52: ich find's auch komisch wenn man dann so Kinder großzieht als würden sie irgendwie in so einem... sich garischen Dorf aber irgendwie in einem wo man das alles so abschirmt.
00:28:59: wisst ihr was ich meine?
00:29:00: das ist es ja auch.
00:29:02: auf was bereitet man diese Kinder bitte vor?
00:29:03: Also ich meine das ja auch ein naives Verständnis zu glauben, dass die Dinge und wir wissen wie dynamisch diese Zeiten sind.
00:29:10: Dass man diese Dinge irgendwie reduzieren oder stoppen kann.
00:29:13: Das wird weitergehen.
00:29:14: damit müssen die Kinder fit sein und das gut für sich nutzen können.
00:29:18: Ja es berührt ja auch mehrere Bereiche einmal des technische Bedienen können von gewissen Dingen.
00:29:24: Wenn ich das nicht kann, dann wird es wieder auch schwer, irgendwann da aufzuspringen.
00:29:27: Das haben wir ja gesehen bei einigen älteren Leuten als dann Smartphones kamen und so weiter.
00:29:31: Da gab's extra VHS-Kurse wie bedienlich mein Smartphone ist heute und denkt mal für junge Leute.
00:29:36: Trotzdem können die gewisse Sachen bei Word usw.
00:29:38: dann nicht.
00:29:38: Die man eigentlich braucht um für irgendwie eine Bewerbung schreiben oder irgendwie sowas?
00:29:42: Jetzt
00:29:42: halt GPT!
00:29:43: Ja aber gut, der kann das auch nicht alles so formatieren, wie man das dann haben muss.
00:29:47: Kannst
00:29:47: du sagen macht das in Word und Formalty mit das schön?
00:29:49: Ja, kann man das schon.
00:29:50: Das muss ich selber machen.
00:29:51: Nein, aber was ist ja klar... ist, man muss als Fachkraft irgendwie dann auch mitgehen.
00:29:55: Man muss erst mal wissen was geht da ab in der Lebenswirklichkeit?
00:30:00: Dafür muss man nicht alle selber nutzen.
00:30:01: aber ich muss natürlich wissen was ist TikTok wie funktioniert das?
00:30:04: vielleicht auch ein bisschen gucken welche Trends spielen dann eine Rolle
00:30:08: und es mir auch zeigen lassen gemeinsam erleben also nicht nur hier ich will wissen wie das funktioniert sondern zeig es mir du bist da die Expertin an der Stelle kehrt sich ja der Generationen Unterschied auch oft um so dass wir älteren Generationen, ich zähle mich jetzt mal dazu eigentlich mehr wissen als junge Menschen und das man da aber offen für ist.
00:30:29: Dass die an der Stelle mehr wissen und dass wenn man sich das wirklich bewusst zeigen lässt hey was macht ihr da?
00:30:33: Zeig mal wie es funktioniert!
00:30:35: Was machst du da eigentlich?
00:30:36: So beziehungsförderlich total
00:30:37: genau Und natürlich auch, also ich sage mal auf der einen Seite zu wissen was geht da ab gerade.
00:30:42: Da muss man natürlich dicht dran sein das geht am besten durchs Gespräch und dass man guckt was passiert da das verstehen wollen Interesse zeigen?
00:30:50: Auf der anderen Seite müssen wir als Jugend trifft natürlich auch überlegen wo sind wir in den digitalen Lebenswelten präsent oder müssen noch präsenter sein?
00:30:56: Wir haben für die offene Kinder und Jugendarbeit kann ich das ein bisschen beurteilen weil es dann im Fachtskurs in Corona sehr stark war wollen wir digitale Angebote und das ist schon so ein bisschen So eine gewisse Schwierigkeit, die ich daran sehe.
00:31:09: Weil das eigentlich dem Charakter des Offenen widerspricht dass man da digital sich trifft.
00:31:13: aber dann muss man natürlich sensibel bleiben zu gucken wann sitzt sich wie was durch?
00:31:18: es sind ja jetzt nicht alle im Netz.
00:31:19: des von Facebook mal im metaverse oder wie das heißt Da haben wir auch gedacht da sind dann alle drin und treffen sich ist er noch nicht.
00:31:26: Aber man darf auch nicht den Moment verpassen wenn die da dann sind Dass man dann da auch mit hingeht.
00:31:34: Und was man auch sagen muss, ist ja wenn man mal die ASDs betrachtet.
00:31:38: Ich glaube die wenigsten sind bei Insta, TikTok und so weiter unterwegs.
00:31:43: eine Image Kampagne Deutsch wäre hilfreich für vieles
00:31:47: aber natürlich dann auch.
00:31:49: Also du musst es dann auch bedienen können, also nicht nur technisch sondern du musst auch die Sprache sprechen.
00:31:54: Wenn du dein Video produzierst was irgendwie total lame ist ne?
00:31:57: Das ist ja total... Da kannst du besser den Account sparen als dass du es falsch spielst.
00:32:03: und das ist natürlich wieder für Vorbildung und für engen Kontakt mit adressaten Partizipationen.
00:32:08: Vielleicht ein letzter Kommentar dazu, das ist ja häufig das Problem Einrichtungen dann auf diese auch an die digitalen Lebensanknöpfe wollen, aber dann denken mit dem Anleger eines TikTok-Accounts ist die Sache erledigt.
00:32:18: Das ist natürlich nicht so.
00:32:20: Nee und das kann euch peinlich werden.
00:32:21: also wenn man da ja kennen wir alle und die Zuhandeln wahrscheinlich auch irgendwelche Fails in solchen Bereichen.
00:32:28: So jetzt ist ja eigentlich immer der Moment wo wir eine Supervisionsfrage von Jana gestellt bekommen und ich guck mal sie ist vorbereitet.
00:32:39: Ich bin vorbereitet, natürlich bin ich vorbereitet!
00:32:41: Also diese Frage Olli und zwar haben wir ja am Anfang über eigene Mediennutzung nochmal gesprochen und ich hatte ja beim letzten Mal schon eine Frage wie könnte man es sinnvoller für sich selber nutzen?
00:32:54: Und heute würde ich aber die Frage stellen wo und wie kannst du den Handy mal gut weglegen Mal so bewusst weniger Zeit auf TikTok, Instagram und was kannst du für dich tun?
00:33:10: Ein bisschen mehr Me Time ohne digital.
00:33:14: Ich sag mal so, ihr habt es bitter nötig!
00:33:16: Ja und ich hab gerade schon eigentlich, wir dürfen ja nicht antworten aber ich sage mal schon die Frage ist es bei mir tatsächlich abends das letzte was ich angucke oder eine Handhabe und morgens auch das erste?
00:33:27: Jeder Schlagforscher
00:33:28: würde sagen.
00:33:30: Eigentlich müsste ich das außerhalb des Raumes hinlegen, aber ich weiß nicht, ist es auch mein Wecker und alles ... Aber ah!
00:33:36: Ja okay.
00:33:38: Gut.
00:33:38: Soweit.
00:33:38: Das war eine
00:33:39: harte Arbeit.
00:33:40: Für
00:33:40: euch vorallem.
00:33:41: Ich bin ja schon
00:33:43: sauber.
00:33:46: Nicht süchtig, sauber?
00:33:47: In diesem Sinne bleibt sauer.
00:33:49: Hätte
00:33:50: ich gedacht, dass wir das mal zur Verabschiedung sein.
00:33:54: Dann hören wir uns im nächsten Monat wieder.
00:33:56: Tschüss
00:33:56: Tschüss,
00:33:57: ciao!