Folge 29 - Künstliche Intelligenz in der Kinder- und Jugendhilfe: Nutzen oder Risiko?
KI ist längst im Alltag angekommen. Aber was bedeutet das eigentlich für die Kinder- und Jugendhilfe?
In dieser Folge sprechen wir darüber, was hinter ChatGPT & Co. überhaupt steckt, warum KI keine Wahrheitsmaschine ist und wo sie Fachkräfte trotzdem ziemlich sinnvoll unterstützen kann. Zum Beispiel bei Dokumentation und Fallreflexion, bei der Vorbereitung von Angeboten, bei Übersetzungen, Öffentlichkeitsarbeit oder der Entwicklung von Workshops und Beteiligungsformaten.
Gleichzeitig geht es um die schwierigeren Fragen: Welche Daten dürfen überhaupt in solche Systeme? Wo braucht es geschützte Lösungen auf Organisationsebene? Was passiert, wenn KI nicht mehr nur unterstützt, sondern anfängt, fachliche Entscheidungen zu beeinflussen? Und wie verhindern wir, dass aus Entlastung irgendwann De-Professionalisierung wird?
Wir schauen außerdem auf die Perspektive der Adressat*innen. KI kann Fachsprache übersetzen, Rechte verständlicher machen, Informationen zugänglicher machen und Barrieren abbauen. Sie kann aber auch falsche Sicherheit erzeugen, wenn ihre Antworten nicht mehr hinterfragt werden.
Am Ende bleibt deshalb eine Frage, die ChatGPT in dieser Folge tatsächlich selbst beigesteuert hat:
An welcher Stelle würde KI meine Arbeit tatsächlich besser machen und an welcher Stelle würde sie mir etwas abnehmen, das eigentlich Teil meiner professionellen Verantwortung ist?
Fragen, Anmerkungen oder Themenwünsche? Schreibt uns gerne an info@eierlikoerundjugendhilfe.de.